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Krosno-Tunnel

Krosno-Tunnel

VCE Projekt des Monats 09/2026. Erschütterungstechnische Untersuchung im Krosno-Tunnel. Im polnischen Krosno analysierten VCE Luftschall, Körperschall und Erschütterungen entlang der Bahnstrecke.

Der eingleisige Krosno-Tunnel in Polen (LK 108) ist rund 1,5 km lang und wurde in offener Bauweise (Cut-and-Cover), größtenteils ohne Überdeckung, errichtet. Ursprünglich als Schottergleis ausgeschrieben, kann aufgrund einer lokalen Zertifizierung das PORR-Feste-Fahrbahnsystem eingesetzt werden.

Die VCE-Fachabteilungen Akustik, Baudynamik, Bauphysik & Messtechnik sowie Geotechnik & Naturgefahren führten eine umfassende Erschütterungsprognose für den bestehenden und geplanten Bahnbetrieb durch. Untersucht wurden Luftschall, Körperschall und Erschütterungen an schutzbedürftigen Immissionsorten in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke.

Die Berechnungsmodelle basierten auf Zugemissionsdaten, die vom VCE-Messtechnik-Team in der Nähe von Krakau am PORR-Feste-Fahrbahnsystem erhoben wurden, Ausbreitungsmodellierungen im Geotechnik-Software-Programm PLAXIS, der Auswahl schutzbedürftiger Immissionsorte sowie dem Vergleich mit den geltenden Grenzwerten. Da keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt wurden, waren keine Minderungsmaßnahmen erforderlich.

 

FACTBOX
Projekt Krosno-Tunnel (LK 108)
Lage Krosno, Polen
Leistungen Messtechnik
Beteiligte Fachbereiche CC Akustik, Baudynamik, Bauphysik & Messtechnik; CCGeotechnik & Naturgefahren
Projektdauer Mai 2026 – August 2026
Besonderheiten rund 1,5 km langer, eingleisiger Tunnel in offener Bauweise (Cut-and-Cover), größtenteils ohne Überdeckung, Einsatz des PORR-Feste-Fahrbahnsystems anstelle des ursprünglich ausgeschriebenen Schottergleises, keine Überschreitung der geltenden Grenzwerte festgestellt